Schäferberatung

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Länderexkursion zur Schäfereiberatung im Wetteraukreis

Schafe im Flora Fauna Habitat (FFH-) Gebiet Lohrain bei Glauberg

Über die Biodiversitätsberatung für Schäfereien im Wetteraukreis informierten sich Fachleute der Deutschen Vernetzungsstelle ländliche Räume (DVS).

Auf dem Hof der Schäferei Etzel in Enzheim trafen sich etwa 30 Referenten, die in den Bundesländern zuständig sind für Agrarumweltmaßnahmen und Vertragsnaturschutz. Ziel der Veranstaltung war es, sich über gute Umsetzungswege der Länder auszutauschen und gemeinsam über die Weiterentwicklung der Programme zu diskutieren.

Der Fachdienst Landwirtschaft erläuterte die Entstehung der Biodiversitätsberatung, die über das hessische Agrarumweltprogramm HALM gefördert wird, aus dem LIFE-Projekt „Wetterauer Hutungen“. Wie im LIFE ist das Ziel die langfristige Sicherung der naturschutzfachlich wertvollen Magerrasen, die sich auf traditionell schafbeweideten Hängen und Kuppen im nördlichen Wetteraukreis und südlichen Kreis Gießen entwickelt haben.

Die Schäfereiberatung AG Planwerk & Gebauer erklärte, warum eine gesamtbetriebliche Betrachtung der Schäfereien notwendig ist, um einzelne Magerrasen zu erhalten, welche Leistungen die Betriebe erbringen und wie gering die finanzielle Vergütung gerade im Bereich Landschaftspflege derzeit ist. Anschließend stellten drei Schäfer aus dem Projektgebiet, die Betriebe Krauthan, Etzel und die Schäferei Hüttenberg, ihre Betriebe vor und gaben einen Einblick in ihre tägliche Arbeit.

Bei einem Ausflug zum nahen FFH-Gebiet "Lohrain" bei Glauberg konnten sich die Exkursionsteilnehmer vor Ort ein Bild von den schafbeweideten Flächen machen und nutzten die Gelegenheit zur Diskussion mit den Akteuren.

veröffentlicht am: 18.09.2018

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