Schäferberatung

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Erfahrungsaustausch zur Weidepflege von Extensivweiden

Wolfgang Wagner und Astrid Rauner vom Büro Planwerk berichteten den Teilnehmer der Veranstaltung von ihren Erfahrungen.
Wolfgang Wagner und Astrid Rauner vom Büro Planwerk berichteten den Teilnehmer der Veranstaltung von ihren Erfahrungen.

Am 6. April 2018 fand im Rahmen der Gesamtbetrieblichen Biodiversitätsberatung für Schäfereibetriebe erneut eine Informationsveranstaltung zum Thema Weidepflege von Extensivweiden statt.

Über 40 Teilnehmer informierten sich in Hungen über die Besonderheiten und Pflegemaßnahmen von Magerrasen. Gleichwohlt tauschten die Ehrenamtlichen und Schäfer des ehemaligen Projektgebiets der Wetterauer Hutungen gesammelten Erfahrungen aus.

Geladen waren neben Schaf- und Ziegenhaltern haupt- und ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer und Naturschutzgruppen sowie Vertreter der landwirtschaftlichen Fachbehörden.

Das Resümee ist, dass der allgemeine Trend zu Intensivierung der Tierhaltung in immer größeren Ställen mit allen negativen Folgen auch die denkbar artgerechteste und Artenvielfalt erhaltende Tierhaltung und einen der ältesten Berufe der Menschheit zu verdrängen droht. Daher ist der Schäfer als gefährdeter Beruf „auf der Roten Liste“ zu sehen, der die Unterstützung der Gesellschaft benötigt, um weiter für den Erhalt der Kulturlandschaft und nachhaltig erzeugte, regionale Produkte in unserem Land zu sorgen.

Fortbildung über kollegiale Beratung am 25. November

Berater
Schäfereiberater, links Reiko Wöllert, rechts Markus Hofmann

Am 25. November 2015 fand die Auftaktveranstaltung zur  "Gesamtbetrieblichen Biodiversitätsberatung für Schäfer" statt. Zur Veranstaltung im Hungender Restaurant "Unter den Linden" trafen sich über 20 Interessierte.

Eingeladen war Reiko Wöllert, Ziegenhalter und Bio-Landwirt. Er berichtete von der Kollegialen Beratung, die er seit einigen Jahren mit Erfolg durchführt. Dabei besuchen Gruppen die einzelnen Betriebe und suchen gemeinsam nach praktischen Lösungen.

Wetteraukreis

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