Traditionell vereinen sich auf Streuobstwiesen Grünlandvegetation und hochstämmige Obstbäume. Auch auf kommunalen Flächen sind viele Obstbäume zu finden, die teilweise wenig genutzt werden. So verbleibt die wertvolle Ernte ungenutzt am Baum oder fällt herunter, reichert den Boden mit Nährstoffen an und führt dazu, dass die Artenvielfalt im Grünland zurückgeht. Wertvolle, regionale Lebensmittel verderben auf den Flächen.

Mit dem Projekt „Wetterauer Ernte(n)“ möchte der Naturschutzfonds gemeinsam mit der Stadt Karben die hiesigen Apfel -und Birnenbäume mehr ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rücken.

An drei verschiedenen Standorten in Okarben und Petterweil warten mit einem gelben Punkt markierte Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Pflaumen-, Mirabellen- und Walnussbäume darauf, abgeerntet zu werden. Frisch vom Baum oder in der heimischen Küche weiterverarbeitet zu Marmelade oder Saft können sich Groß und Klein über die regionalen Leckereien direkt vom Baum nebenan freuen.

Hier finden Sie die Bäume:

An zwei Standorten in Okarben und an einem in Petterweil sind Äpfel-, Birnen-, Kirsch-, Pflaumen-, Mirabellen- und/oder Walnussbäume mit einem gelben Punkt farblich markiert und warten darauf abgeerntet zu werden.

Eine Wegbeschreibung, den genauen Standort und die jeweiligen Baumarten finden Sie zum Download hier:

Streuobstwiese Okarben nähe Bahnhof

Streuobstwiese Okarben Brunnenstraße

Streuobstwiese Petterweil

Bitte halten Sie sich an den Verhaltenskodex:

  • Bitte nur an den gekennzeichneten Bäumen pflücken und diese nicht beschädigen!
  • Bitte Wiesen nicht mit dem PKW befahren!
  • Bitte keinen Müll zurück lassen!

Der Naturschutzfonds und die Stadt Karben vertrauen darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger verantwortungsbewusst und pfleglich mit Bäumen und Wiesen umgehen, um das Pilotprojekt auf andere Städte und Gemeinden übertragen zu können.